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HALS UND BEINBRUCH: DAS IST DIE WATERRAMP XTREME

By on 5. August 2017

Mit Skiern die Freestyle-Waterramp runter…

Hochsommer, es hat gefühlt 40 Grad Celsius, und ich stehe mit Neoprenanzug und kompletter Skiausrüstung auf einer gigantisch hohen und extrem steilen Waterramp… „WTF mache ich hier!?“

140 Meter ist sie hoch – die Waterramp in Wien! Für Normalos ist ein Sprung aus dieser Höhe eine ziemliche Überwindung, für erfahrene Skisprung-Freestyler hingegen bietet sie eine ideale Trainingsmöglichkeit, um ihre Stunts zu perfektionieren. Doppelte Schraube, Salto, Backflip – hier kann man geniale Sprünge sehen. Wem auf der 6-Meter breiten Rampe zu langweilig wird, der kann noch höher hinaus – auf der zweiten Rampe gleich nebenan! Die ist was für wahre Könner. Eigentlich wurde die Waterramp 1994 von Freestylern für Freestyler errichtet, quasi als Trainingsmöglichkeit für den Sommer. Mittlerweile ist sie für alle zugänglich.

Voraussetzung

Springen kann man mit Skiern oder dem Snowboard. Voraussetzung ist allerdings, dass man ein bisschen Skifahr bzw. Snowboard-Erfahrung mitbringt. Ansonsten legt man gleich mal einen spektakulären Sturz auf der Rampe hin. Wem das zu heftig ist, kann auch mit der Rodl runterspringen – Spaß ist genauso garantiert. Der Adrenalinkick ist aber nicht ganz so hoch.

 

Übung macht den Meister

Neben der kompletten Ausrüstung wird auch der Trainer zur Verfügung gestellt. Roman oder Manfred sind selbst erfahrene Freestyler, daher geben sie wertvolle Tipps. Zuerst geht´s zum Auslauf der Schanze: hier wird der Wegsprung geübt. Mit einer schnellen Bewegung müssen die Skier von der seitlichen in eine halbwegs gerade Position. Wer das beherrscht, darf hoch hinaus – auf den Startpunkt der Rampe.

 

Ski-Freesytle wie im Winter

Um den Schnee zu simulieren ist die Schanze mit einer Spezialmatte ausgelegt. Diese wird bewässert, damit man auch den notwendigen Speed bekommt, denn nur mit viel Geschwindigkeit schafft man den Absprung. Und der ist wichtig: Die Verletzungsgefahr ist hier am Höchsten!

„Ich schaff´das schon irgendwie… ich muss ja nur irgendwie darunter kommen… OMG – ich schaff´das nie im Leben…!“

Solche Gedanke gehen kurz mal durch den Kopf bevor man die Rampe runter springt! Mit 50 km/h und einem Anlauf von 25 Metern saust man hinunter, um schließlich mehr oder weniger elegant im Wasser zu landen. Die erste Landung ist womöglich ein bisschen hart, das Glücksgefühl ist dafür umso überwältigender.

Beim Runterfahren habe ich nur diesen einen Gedanken: „Jetzt ja nicht stürzen…“ Doch dann der Sprung… Dieses kurze Gefühl in der Luft zu schweben ist der absolute Wahnsinn! Gleich noch mal!

Impressiv Impressions

 

Facts

Funfaktor: Verwandlung vom Angsthasen zur Kamikatze

Anbieter: ASFA Boarder- und Freestyle Waterramp 

Anreise: U-Bahn: U2 – Ausstieg Donaustadtbrücke; Auto: Am Kaisermühlendamm 113b, 1220 Wien; Ecke Industriestraße / Kaisermühlenstraße

Parkmöglichkeiten: gratis vor dem Eingang

Kosten: ab 20 Euro pro Person – diverse Kombitickets möglich

Zielgruppe:  ab 12 Jahren, unter 18 Jahren mit Einverständniserklärung der Eltern

Ausrüstung: Helm, Schwimmweste, Neoprenanzug, Skiausrüstung oder Teller-Bob werden zur Verfügung gestellt

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14-20 Uhr; Betrieb bis Ende September

Voraussetzung: keine mit Teller-Bob; Ski- bzw. Snowboard-Erfahrung

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5. August 2017

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Kerstin Gutleder
Austria

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